Blackout

Unsere Leseaktivität war wohl noch nie so hoch wie während der letzten Wochen. Wir haben ja auch genug Zeit und aufgrund der praktischen Erfindung E-Book auch immer genügend Bücher dabei. Ein Buch, welches mir imponiert hat, habe ich praktisch an einem Stück gelesen – eine 31stündige Busreise hat auch geradezu eingeladen. Das Buch „Blackout“ von Marc Elsberg handelt vom Szenario eines praktisch flächendeckenden Stromausfalls in Europa. Absolut lesenswert! Auch wir hatten die letzten Wochen eine Art von Blackout, da das Stromkabel unseres Laptops aus unerklärlichen Gründen den Weg Richtung Süden nicht mehr mitmachen wollte. Der chilenische Paketdienst hat jedoch gute Arbeit geleistet und seit gestern sind wir wieder im Besitz des Kabels. Freude herrscht. Zudem haben wir an unserem neuen Ort auch Internet – was auch keine Selbstverständlichkeit darstellt. Somit ist der Weg frei für neue Blogbeiträge.

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Why?

„Why are you doing this?“ Diese, in meinen Augen seltsame, Frage stellte uns kürzlich ein Typ aus Michigan, den wir eben erst kennengelernt hatten, nach unserer Erklärung, dass wir auf einer fünfmonatigen Reise seien. Überrumpelt von dieser Frage antwortete ich in meinem besten Slanglish: „That’s just one of these once-in-a-lifetime things, you know.“ Was natürlich absoluter Schwachsinn ist. Inzwischen finde ich die Frage gar nicht mehr doof und wir sinnieren selbst über das warum. Aber was wäre die richtige Antwort gewesen? „Because we can.“? Zu arrogant. „Because it’s cool.“? Zu plump. Nein, es ist wegen der unvergesslichen Momente, die man gemeinsam erlebt. Das ist es.

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Mütter

Mütter haben ja immer so gute Ratschläge auf Lager. Zum Beispiel: „Kontrolliersch numal gnau ob au ja alles hesch.“ Sinnvoll. Denn man könnte ja zum Beispiel das Aufladekabel des Notebooks liegen lassen, wenn man nicht genau hinschaut. In Pucón zum Beispiel. Natürlich würde man das erst merken, wenn sich der Akku dem Ende zu neigt. Fazit: Es geht wohl noch ein Weilchen, bis der nächste grössere Bericht und die nächsten Fotos auf dem Blog folgen. Schuldzuweisungen bitte an Ivo.